Tipps vom Gartenzwerg

© dreamstimeRosendüngen leicht gemacht!

Im Rosenbeet leicht verbuddelte Bananenschalen sind ein gutes Düngungsmittel, denn sie geben Kalk, Magnesium, Schwefel, Phosphat, Natrium und Kieselsäure ab.

Blumendünger aus Kaffee und Tee

Zum Düngen, mit dem zweiten Aufguss von Kaffee oder Tee die Blumen gießen. Lassen Sie die Flüssigkeit jedoch vor dem Gebrauch abkühlen!

Essig gegen Unkraut

Wenn Unkraut zwischen den Gehwegplatten wächst und Ameisen sich dort tummeln, dann mischen sie Essigessenz mit Wasser und sprühen sie den Weg damit ein. Das mögen weder die Ameisen noch das Unkraut.

Im Krieg gegen Nacktschnecken

Absammeln: Die einfachste und erfolgreichste Methode ist die Nacktschnecken einfach abzusammeln. Legen sie Rhababerblätter, Holzplatten, Dachziegel oder umgedrehte Blumentöpfe in den Garten. Dort treffen sich die Schnecken zum Schlafen und können spät abends oder früh morgens bequem eingesammelt werden.

Bierfallen: Becher mit Bier so in den Boden stecken, dass sie nicht ganz eben mit dem Boden sind. Die Schnecken fallen hinein. Risiko: Mehr Schnecken werden angelockt als wirklich hineinfallen.

Streu und Kalk: Schutzringe um Gemüsebeete aus Sägemehl, Steinmehl oder Branntkalk halten Schnecken durch ihre entfeuchtende Wirkung fern. Nach Regenfällen oder starker Taubildung müssen die Sperrstreifen aber erneuert werden. Innerhalb der Sperrstreifen müssen alle Schnecken gründlichst eingesammelt werden. Sperrstreifen erfordern einiges an Platz: Branntkalkstreifen sollten 30 Zentimeter breit sein, Sägemehl sollte mindestens fünf Zentimeter mächtig und in einer Breite von einem halben bis einem Meter gestreut werden.

Umzäunung aus Kupfer: Weichtiere scheuen Kupfer, da es in gelöster Form tödlich für sie ist.

Kaffee: Koffein ist ein Nervengift für Schnecken. Streuen sie Kaffesatz um die Pflanzen herum oder sprühen Sie sie mit starkem Bohnenkaffee ein. Schnecken werden verscheucht oder getötet.

Förderung natürlicher Feinde: Wer einen naturnahen Garten besitzt, ist von vornherein besser gegen Schnecken gewappnet. Massenvermehrungen von Nacktschnecken kommen hier nur selten vor. Zu den Vertilgern von erwachsenen Schnecken gehören Igel und Spitzmäuse, Vogelarten wie Amseln, Stare und Elstern, außerdem Kröten und Blindschleichen. Über ihre Eier und die Jungschnecken machen sich gerne Laufkäfer, Glühwürmchen, Käferlarven und Hundertfüßler her.

Brennnesseljauche zum Düngen und zur Schädlingsbekämpfung

Auf 1 Liter Wasser rechnet man 3 bis 5 ausgewachsene, frische Brennnesseln.

Zum Ernten der Brennnesseln zieht man sich Handschuhe an, um den Hautkontakt mit den Brennhaaren zu vermeiden. Die Pflanzen werden kurz über der Erde abgeschnitten und locker in ein passendes Gefäß, z.B. einen Eimer, gelegt. Anschließend wird die entsprechende Menge Wasser, am besten Regenwasser, über die Brennnesseln gegossen. Die angesetzte Brennnesseljauche muss täglich umgerührt werden. Nach ca. 3 Tagen fängt die Flüssigkeit an zu gären, was an den Bläschen an der Wasseroberfläche erkennbar ist. Zudem beginnt die Jauche unangenehm zu riechen. Der Geruch kann durch die Zugabe von Gesteinsmehl gebunden werden. Die Gärung ist abgeschlossen, wenn sich keine Blasen mehr bilden (nach ca. einer Woche), dann ist die Brennnesseljauche fertig. Stellen Sie das Gefäß wenn möglich an einen sonnigen Platz, dann wird der Prozess des Gärens beschleunigt.

Die Brennnesseljauche kann verdünnt oder pur benutzt werden, je nachdem, ob man sie zum Düngen oder zur Schädlingsbekämpfung gebrauchen möchte. Auch kann man immer wieder die entnommene Menge an Wasser hinzugeben, um weiter Jauche zu produzieren.

(Quelle: www.dünger-info.de)