Klimaschutzmaßnahmen
14 Maßnahmen könnten die Klimaerwärmung erheblich bremsen.Diese These vertreten 24 Experten von der NASA im Wissenschaftsmagazin „Science". In einer Studie untersuchten sie 400 Maßnahmen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und kamen zu dem Ergebnis, dass 14 dieser Maßnahmen besonders effektiv seien. Nach den Angaben der Wissenschaftler könnte die Klimaerwärmung im Vergleich zur derzeitigen Prognose um ein halbes Grad verringert werden, wenn sich die Weltgemeinschaft auf diese 14 Maßnahmen konzentrieren würde. So könnte das Ziel noch erreicht werden, die Klimaerwärmung bis 2050 auf unter 2° zu drücken. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die nicht die Reduktion von CO2 im Blick haben, sondern die Einsparung von Methan und Ruß. Zwar verbleiben diese Stoffe weniger lang in der Atmosphäre als das als Hauptverursacher geltende CO2, ihre Wärmewirkung ist jedoch höher. Durch eine Verringerung von Methan und Ruß in der Atmosphäre könnte die Klimaerwärmung daher erheblich verzögert werden. Durch eine Eindämmung des Ruß-Ausstoßes würde zudem die Luftverschmutzung verringert, was wiederum eine Verbesserung der gesundheitlichen Bedingungen zur Folge hätte.
Die besten Methoden zur raschen Eindämmung des Methanausstoßes sind der Studie zufolge:
• Entweichendes Erdgas (Methan) bei Bergbau, Öl- und Gasförderung und aus Mülldeponien einfangen,
• Löcher in Gaspipelines stopfen,
• Reisplantagen öfter trockenlegen,
• Gase aus Kuhdung und bei der Tierhaltung verringern.
Die besten Methoden zur raschen Eindämmung des Rußausstoßes sind der Studie zufolge:
• Abgasfilter in Dieselautos einbauen,
• Fahrzeuge mit alten Motoren - sogenannte Dreckschleudern - still legen,
• das Abbrennen von Agrarland stoppen,
• Kochöfen modernisieren.
Quelle: www.spiegel.de

















